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Thomas Gottschalk ist ein "Gesichtsvermieter"
Hamburg - Moderator Thomas Gottschalk will in seiner neuen ARD-Talkshow auch die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff zum Thema machen - allerdings ohne journalistischen Anspruch.
"Ich bringe Stimmung in die Angelegenheit. Ich bin kein Journalist und kein Moralist", sagte der 61-Jährige dem Magazin "Stern" in einem vorab veröffentlichten Interview.
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Seinen Beruf bezeichnete Gottschalk dabei als "Gesichtsvermieter". Zu Wulff habe er dennoch eine klare Meinung. "Wulff ist ein bisschen langweilig, aber nett. Sein Vorgänger war nur langweilig. Wir waren also schon einen Schritt weiter."
Gottschalk hatte Ende vergangenen Jahres die Moderation der ZDF-Sendung "Wetten, dass..?" abgegeben und wird ab kommenden Montag im ARD-Vorabendprogramm eine Talkshow starten. Dass er dafür sechs Millionen Euro im Jahr erhält, bestritt Gottschalk. "Ich hätte es auch für vier gemacht, aber leider hat man die mir nicht angeboten, also mach ich's für weniger."
©AFP 2012
Foto: Tobias Schwarz









