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UN-Sicherheitsrat fordert Ende der Gewalt im Jemen
New York - Der UN-Sicherheitsrat hat sich besorgt über die eskalierende Gewalt im Jemen geäußert. Das Gremium rief am Samstag (Ortszeit) in New York alle Beteiligten zu "maximaler Zurückhaltung" auf.
Alle Seiten müssten "Gewalt ablehnen", insbesondere gegen "friedliche und unbewaffnete Zivilisten", und sich am politischen Übergangsprozess beteiligen. Dabei betonte der Sicherheitsrat die Rolle des Golfkooperationsrates, der einen Plan für einen Machtwechsel ausgearbeitet hat. Dieser sieht unter anderem den Rücktritt von Präsident Ali Abdallah Saleh vor.
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Die 15 Ratsmitglieder brachten in der Erklärung zudem ihre "ernsthafte Sorge über die sich verschlechternde wirtschaftliche und humanitäre Lage im Jemen" zum Ausdruck.
Auch die USA forderten die politische Führung auf, "sofort" den Übergang zur Demokratie einzuleiten. Außenamtssprecherin Victoria Nuland erklärte, alle Seiten müssten "die Gewalt einstellen und größte Zurückhaltung üben". An die jemenitische Regierung appellierte sie, "umgehend auf die demokratischen Bestrebungen des Volkes zu antworten". Präsident Ali Abdallah Saleh sei aufgefordert, bis Ende des Jahres Präsidentschaftswahlen zu organisieren.
Nach der Rückkehr Salehs in den Jemen am Freitag hatte sich die Lage in dem arabischen Land verschärft. In der Hauptstadt Sanaa gab es am Samstag erbitterte Kämpfe zwischen Anhängern und Gegnern des umstrittenen Staatschefs, bei denen nach Angaben von Regierungsgegnern mehr als 40 Menschen starben.
Saleh war nach mehr als dreimonatiger Abwesenheit aus Saudi-Arabien nach Sanaa zurückgekehrt. Er hatte sich nach einer Verletzung durch einen Anschlag auf seinen Präsidentenpalast im Nachbarland medizinisch behandeln lassen. Nach seiner Rückkehr nach Sanaa rief der seit mehr als drei Jahrzehnten herrschende Präsident seine Anhänger und Gegner zu einem Waffenstillstand auf. Die Kämpfe wurden danach aber mit noch größerer Härte fortgesetzt.
©AFP 2011
Foto: Mohammed Huwais






